Aktuelles Region Ost Archive - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

21.September,  20.00-21.00 Uhr, online 

Die Klimakrise ist da. Waldbrände, Hochwasser, Dürresommer und Starkregen überall auf der Welt machen klar: Die Zeit läuft ab, um das Ruder in Richtung 1,5°C des Pariser Klimaabkommens herumzureißen und damit das Schlimmste noch abzuwenden. Die nächste Bundesregierung ist die letzte, die diese Chance noch hat.

Nur fünf Tage vor der Bundestagswahl laden wir daher in der Tradition des politischen Nachtgebets zum Klimagebet “Kirche für 1,5°C” ein.

 

Gleich hier anmelden: https://eu01web.zoom.us/webinar/register /1616313879634/WN_W8dDQMhvQxSuhFWWFSkduQ

 

Im Klimagebet wird ein Raum geschaffen, um an die Konsequenzen des Klimawandels zu denken. Unsere Ohnmacht darüber, dass wir als Bürger*innen eines der reichsten und CO2 emissionsstärksten Länder in den Klimawandel verstrickt sind, bringen wir im Gebet vor Gott. Gemeinsam stellen wir uns unserer Verantwortung und lassen uns stärken, für unseren Beitrag diese Verhältnisse zu verändern.

Mit dabei sind:

- Luisa Neubauer, fridays for future
- Anna Heinrich, Präses der EKD

 

Die Kollekte und Aktion des Gottesdienstes unterstützen wieder Projekte für den Klimaschutz.

Die Gestaltung  liegt bei:

- Pfarrerin Lioba Diez, Spirit & Soul, Projekt für engagierte Spiritualität, Berlin-Neukölln
- Pfarrerin Christina Biere, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung, Dortmund

Eine Veranstaltung der Projektgruppe "Politisches Nachtgebet".

Zur Projektgruppe gehören Christina Biere, Lioba Diez, Sven Giegold und Ansgar Gilster.

 

„Mit leichtem Gepäck mutig sein“

Unter diesem Leitwort macht sich die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh auf, um ihre
zukünftige Gestalt zu finden. Dabei wünschen sich die Verantwortlichen des Presbyteriums
eine Beteiligung der vielen Menschen, die in der Gemeinde engagiert sind - und darüber hin
aus auch den interessierten Blick auf die Kirchengemeinde durch Menschen mit größerer
oder kleinerer Distanz zu ihr.

Die Kirchengemeinde wird sich verändern. Sie wird vermutlich in den nächsten Jahren
deutlich kleiner werden: weniger Gemeindemitglieder, weniger Pfarrerinnen und Pfarrer,
weniger finanzielle Ressourcen. Sie muss mit diesen Begrenzungen leben. Und: die
Verantwortlichen möchten nicht einfach ihre Anstrengung darauf konzentrieren, möglichst
viel von dem, was jetzt Kirche ist, zu erhalten, um Mangel zu verwalten.
Sie wollen aufbrechen, wach und achtsam darauf, wohin die lebendige Kraft Gottes die
Evangelische Kirchengemeinde in dieser Stadt führen wird. Sie suchen den Dialog mit
Menschen der Stadt und bewegen sich. Sie sehen dankbar und respektvoll auf das, was in
den letzten Jahren in der Kirchengemein-de gewachsen ist und erfinden die
Kirchengemeinde neu von der Zukunft her.
Die Verantwortlichen rufen dazu auf, die Kirchengemeinde dabei zu begleiten, mit leichtem
Gepäck mutig zu sein! Ideen und Überlegungen dazu sind willkommen. Besonders
interessiert ist die Kirchengemeinde dafür auch an dem Blick von jungen Menschen und eher
Außenstehenden. Für Rückmeldungen und Fragen können die Mitglieder des Presbyteriums
angesprochen werden; es gibt eine mail-Adresse für Resonanzen: zukunft@ekgt.de und die
KirchenApp kann dazu genutzt werden.
Mit einem Aussendungsgottesdienst am 19.September setzt die Kirchengemeinde einen
Startpunkt. Ideen, Vorschläge und Anregungen sollen in einem offenen Forum am 6.
November gebündelt werden.

Konkret geht es um Impulse zu folgenden Fragen:
 Was ist für die Kirchengemeinde zu tun (oder zu lassen), um mit leichtem Gepäck
mutig zu sein?
 Was soll ins Gepäck und was kann raus? Was brauchen wir unbedingt und was nicht?
 Welche Folgen haben diese Entscheidungen für uns und für andere?
 Was sonst ist uns wichtig?

Nach der am 20. August 2021 in Kraft getretenen Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Sie soll vielen Menschen eine weitgehende Rückkehr zur „Normalität“ ermöglichen.

Die Kirchengemeinden im Stadtgebiet Gütersloh schließen sich den Empfehlungen der Westfälischen Landeskirche an und übernehmen für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen die 3G-Regel: Das heißt: Gottesdienste können ohne Beschränkung der Platzzahl und ohne Mindestabstand gefeiert werden. Auf Masken und Kontaktdatenerfassung kann ebenfalls verzichtet werden. Allerdings ist dafür allen Teilnehmenden der Zugang nur möglich, wenn sie am Eingang nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

Im Blick auf den Gemeindegesang ist dabei zu beachten: Getestete dürfen nur dann mitsingen wenn ein negativer PCR-Test vorliegt. „Wir sind froh, dass nun im kirchlichen Leben wieder mehr möglich ist“, sagt Pfarrerin Antony hoffnungsvoll. „Gleichzeitig beobachten wir aufmerksam die weitere Entwicklung, um notfalls reagieren zu können“ pflichten ihre Kollegen Pfarrer Kellner und Pfarrer Kölsch bei.

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh hat für die anstehenden Konfirmationen eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme eingezogen: „Da die allermeisten Jugendlichen ja noch nicht die Möglichkeit hatten, einen vollständigen Impfschutz zu bekommen, gilt zu ihrem Schutz bei den Konfirmationen Maskenpflicht“, so der Presbyteriums Vorsitzende Pfarrer Salzmann.

Sommerausgabe 2021

Hier geht's zum Download unseres Gemeindebriefes "kreuz + quer" zum Thema "Schöpfung".

gemeindebrief_sommer_2021

 

Möchten Sie den Gemeindebrief direkt als Flipbook auf unserer Webseite lesen, dann geht's hier entlang.

Gemeindebrief ‘kreuz + quer’

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