Liebe Gemeindeglieder!

In dieser sorgenvollen Krisenzeit lade ich Sie ein, mit mir einen Vers aus 2. Timotheusbrief zu bedenken, der da lautet:
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

In einem Fernsehinterview sagte eine Frau, sie fürchte sich weniger vor dem Corona-Virus, als vielmehr davor, was er aus den Menschen macht.

Aus genau diesem Grunde lege ich mir und Ihnen die neutestamentlichen Worte ans Herz. Denn es erfordert Kraft, bei aller Verunsicherung und Sorge um das eigene Wohl die Mitmenschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Das beginnt bereits mit der Rücksichtnahme aufeinander beim Einkauf.

Die Kraft, die wir alle gegenwärtig besonders nötig haben, fließe uns zu aus dem Vertrauen auf Gottes Nähe und Geleit. Vermittler seiner Liebe können wir alle füreinander sein. Ja, dazu sind wir berufen. Trotz der notwendigen Verordnungen, die dazu dienen, körperliche Distanz voneinander zu halten, um die Infektionskurve nicht noch schneller in die Höhe zu treiben, bleiben uns genügend Möglichkeiten, Sozialkontakte zu halten und zu pflegen. Schreiben wir uns, mailen wir uns, chatten wir, telefonieren wir miteinander. Stärken wir einander durch Mut machende Worte und Gesten. Und leben wir tätige Liebe in Form praktischer Hilfe für die, die Unterstützung brauchen, etwa bei der Besorgung von Dingen des täglichen Bedarfs.

Und bleiben wir besonnen! Alle angeordneten Maßnahmen zum eigenen Schutz und dem anderer können nur dann greifen und Wirkung zeigen, wenn wir sie tatsächlich auch beachten und befolgen – ruhig und unaufgeregt.

Für alle diejenigen, die für das Gemeinwohl bis an ihre physischen und psychischen Grenzen tätig sind, lasst uns beten: für die von uns gewählten Vertreterinnen und Vertreter im Bundestag, in den Landesparlamenten, den Kreistagen und Rathäusern, für die Ärztinnen und Ärzte, die Krankenschwestern und pfleger, für alle im medizinischen Bereich Tätigen, für die Lehrerinnen und Lehrer, die Erzieherinnen und Erzieher, die ihren Auftrag unter ganz neuen Bedingungen und mit neuen Methoden erfüllen, für alle Mitarbeitenden im Groß- und Einzelhandel, die unsere tägliches Versorgung mit dem Notwendigen sichern und für so viele andere mehr.

Ich lade Sie ein, täglich um 19.30 Uhr ein Licht der Hoffnung zu entzünden, ins Fenstern zu stellen und für die Menschen zu beten, die Ihnen am Herzen liegen. Sprechen Sie Ihren Dank aus vor Gott, Ihre Sorge, Ihre Bitten, alles, was Sie bewegt. Und lassen Sie Ihr Gebet einmünden in das Vaterunser, das Jesus, der Christus, uns zu beten aufgetragen hat.

Bleiben Sie behütet und bewahrt,

Ihr Pfarrer Eckhard Heidemann

Vorsitzender des Presbyteriums

 

 

 

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Offene Apostelkirche

10. April 2020 10:00 bis 12:00