Die Evangelische Stiftung ist das zentrale Fundraising-Instrument unserer Gemeinde.
Die Evangelische Stiftung Gütersloh ist im Jahre 2006 als eine rechtsfähige, selbständige Stiftung der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh errichtet worden.
Miteinander für unsere Gemeinde – das ist das Motto der Evangelischen Stiftung Gütersloh. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gesetzt, zukunftsweisende Projekte
in der Kirchengemeinde Gütersloh zu fördern. Sie hilft dort, wo schwindende Kirchensteuereinnahmen und zurückgehende staatliche Förderung die Arbeit für die
Menschen unserer Gemeinde erschwert. Wer hilft, übt Solidarität. Solidarität baut Brücken zwischen Starken und Schwachen.
Diejenigen, denen viel gegeben ist, wenden sich denen zu, die auf partnerschaftliche Hilfe angewiesen sind.

 

Das Stiftungsteam

Evangelische Stiftung Gütersloh
Kirchstraße 16 a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241-22292-21

Am besten erreichen Sie uns per Mail
unter folgender Email Adresse
stiftung@ekgt.de

Projekte der Evangelischen Stiftung Gütersloh

Evangelische Stiftung Gütersloh unterstützt die Kirchenmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh

Gütersloh. Mit großem Erfolg ist die elfte Adventsspendenaktion der Evangelischen Stiftung Gütersloh zu Ende gegangen. Ihr Erlös kommt in diesem Jahr der Kirchenmusik der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh zugute.

Im November 2018 sind 12.147 Gemeindeglieder ab 35 Jahren persönlich angeschrieben und um eine Spende gebeten worden. Es gingen Spenden in Höhe von insgesamt 49.365,50 € ein. An der Spendenaktion beteiligten sich 901 Spenderinnen und Spender, was einer Rücklaufquote von 7,42 % entspricht. Pro Person wurden im Durchschnitt 54,79 € gespendet. Mit dieser Aktion eingerechnet sind in den bisher elf Adventsspendenaktionen insgesamt 640.690,76 € für wichtige Aufgaben innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh gespendet worden.

 

Der Erlös der Spendenaktion im Advent 2018 kommt zur Hälfte (24.682,75 €) der zentralen Kirchenmusik zugute. Die andere Hälfte wird regional aufgeteilt. Die Mittelverwendung in den Regionen finden Sie auf der Rückseite:

Region West (4.000 €)
musikalische Gestaltung des Festes zum 55. Jubiläum des Johannes-Kindergartens und Aufbau eines Kindergarten-Chores

Region Süd (4.045 €)
Chorarbeit (Chorworkshop des After8Chors, Klavierbegleitung bei Konzerten und Auftritten, Stimmbildung, Noten), Jugendmusical "Esther", Equipment für die Band "Sound of South"

Region Ost (4.262 €)
Kindermusical, Flügel in der Kirche

Region Nord (5855,75 €)
Fortführung der Chorarbeit (Cantabile), Jungbläserausbildung

Region Mitte (6.520,00 €)
Instrumente und Noten für den Nachwuchs des Posaunenchors Stadtmitte

Alle Spenderinnen und Spender erhalten in den nächsten Tagen ein Dankschreiben und eine Spendenbescheinigung der Evangelischen Stiftung Gütersloh.

 

18 Jahre lang - von 1998 bis 2016 - hat der Förderverein Historische Kirchen im Stadtzentrum Gütersloh e.V. zum Erhalt wie zur Belebung der Apostelkirche und der Martin-Luther-Kirche beigetragen. Dabei haben die Vorsitzenden Ullrich und Bärbel Felchner jährlich nicht nur ein beeindruckendes Kulturangebot organisiert, sondern auch unermüdlich Spenden gesammelt. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, errichtete der Verein 2009 bei der Evangelischen Stiftung den Stiftungsfonds „Historische Innenstadtkirchen“. Seit 2017 wirbt die Stiftung mit einem eigenen Spendenkontos und einem Flyer gezielt bei den ehemaligen Vereinsmitgliedern um Spenden und Zustiftungen.

Der Ertrag des Stiftungsfonds „Historische Innenstadtkirchen“ wird ausschließlich zum Erhalt der beiden historischen Innenstadtkirchen verwendet. Auf Antrag der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh werden bauliche und kulturelle Projekte unterstützt. Die Stiftung informiert darüber durch die Lokalpresse und ihren Jahresbericht.

 

Auch 2018 setzt sich die Stiftung für die Flüchtlingshilfe der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh ein. Nach wie vor erreichen uns viele Spenden aus der Bevölkerung. Die Mittel werden vom Arbeitskreis Asyl nach dort fest vereinbarten Kriterien der Flüchtlingsarbeit zur Verfügung gestellt. Nach der Notaufnahme steht nun verstärkt die Integration im Mittelpunkt.

Dabei spielen die Einrichtungen in der Kirchstraße 10 a, dem Haus der Kirche, eine besondere Rolle. Das Café Connect, die dort tätige Flüchtlingsberatung der Diakonie Gütersloh e.V. und die Kleiderkammer kommen vielen in Gütersloh Schutz suchenden Menschen zu Gute. Insbesondere die ehrenamtlich organisierten Sprachkurse sind sehr gefragt. Das Haus der Kirche hat sich zu einer von Flüchtlingen hoch geschätzten Adresse entwickelt.

Die Stiftung ist dankbar, dass sie vielen Geflüchteten in Gütersloh helfen konnte.

 

Die Evangelische Stiftung bietet jedes Jahr zum Erntedankfest ein Stifterbrot an, welches nach den Sonntagsgottesdienst gekauft werden kann.
Der Erlös kommt den zahlreichen Projekten innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh zu Gute.
Die Bäckerei Glasenapp unterstütz die Aktion jedes Jahr mit frischgebackenen Broten.

„Wer über das Leben und Leiden Jesu singt, der muss auch einmal auf seinen Spuren im Heiligen Land gewandelt sein“, sagt Kirchenmusikdirektor Sigmund Bothmann. Deshalb begab er sich mit dem Bachchor über Pfingsten zehn Tage lang auf eine Konzert- und Pilgerreise nach Israel.

Der Chor trat unter anderem in Jerusalem in der Evangelischen Erlöserkirche auf, die gleich neben der Grabeskirche liegt. Außerdem sangen sie gemeinsam mit einem örtlichen Chor in der katholischen Katharinenkirche in Bethlehem. Im Konservatorium von Tel Aviv war der Bachchor ebenfalls zu hören.

Daneben besuchte das Ensemble zahlreiche historische Stätten wie die Jerusalemer Altstadt, den Berg der Seligpreisungen, den See Genezareth und die Bergfeste Massada. Auch die Gedenkstätte Yad Vashem stand auf dem Programm.

Die Stiftung förderte diese bereichernde Reise  aus dem Kirchenmusikfonds.

Zum 14. Mal verbrachten im Sommer 2018 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Evangelischen Kirchenkreis Gütersloh eine gemeinsame Ferienwoche im „Konfi-Camp“. Wieder reisten sie ins Kinder- und Jugenderholungszentrum Frauensee bei Berlin. Unter dem Motto „Jesus Inside“ erlebten 444 Jugendliche aus 12 evangelischen Kirchengemeinden eine vielfältige Mischung aus Ferienfreizeit, Konfirmandenunterricht und allgemeinen Bildungsmaßnahmen. Die „Konfis“ wurden von 113 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden betreut. Hinzu kamen 56 Trainees, die sich nach ihrer Konfirmation zu ehrenamtlichen Jugendmitarbeitenden ausbilden ließen.

Die Mitarbeitenden bereiteten die Themen mit engem Bezug zur Lebenswelt der Jungen und Mädchen auf. „Wir wollen kirchliches Leben attraktiv, lebendig und authentisch gestalten“, betont Organisator Wolfgang Laubinger. „Das Konfi-Camp ist eine Gemeinde auf Zeit, die durch gemeinsames Lernen, Spielen, Sport und Erleben entsteht.“ Ob musikalisch, kreativ oder sportlich – 45 Workshop-Angebote ließen keine Wünsche offen.

„Komm so, wie du bist“ lautet die Aufforderung Gottes. Nicht nur in dieser Woche, sondern während der gesamten Konfi-Zeit können die Jugendlichen ihre Fähigkeiten entdecken und sich in die Gemeinschaft einbringen.

 

Mit seiner Kinder-und Jugendarbeit will der CVJM gemeinsam mit den jungen Menschen Glauben erfahrbar und erlebbar machen. Viele junge Ehrenamtliche engagieren sich in Konfirmandenarbeit, Kinder- und Jugendgottesdiensten.

Für diese Arbeit wie für ihr eigenes Leben kommt es darauf an, sich der Grundlage ihres Glaubens bewusst und folglich aussage- wie sprachfähig zu sein. Dazu diente das Schulungswochenende „Selber glauben“ im September. 33 junge Leute und sechs Teamer begaben sich in der Jugendbildungsstätte in Detmold auf eine persönliche Spurensuche. Dabei erprobten sie kreative Zugänge zur Bibel wie Journaling, Haribo und Bibliolog, sprachen über ihren Glauben und übten unterschiedliche Gebetsformen ein. Auch über ihre Wünsche für die zukünftige Arbeit tauschten sich die Jugendlichen aus. Fazit der CVJM-Jugendreferentin Birgit Hötte-Janke: „Wir sind beeindruckt und berührt von der Klarheit unserer jungen Leute, ihrer Sehnsucht nach Glauben im Alltag und ihren konkreten Ideen.“

Von Stadt und Land gibt es keine Zuschüsse für Schulungen mit religiösem Schwerpunkt. Die Evangelische Stiftung fördert diese wichtige Maßnahme aus einer Firmenspende.

 

Johanna Castell, pädagogische Leiterin des Hauses der Begegnung, berichtet: „Durch das Forum ‚Gemeinsam Älter werden‘ hat sich - wie gewünscht - die Altersstruktur im Haus geändert. Es kommen verstärkt Menschen zwischen 52 und 68 Jahren in unsere Angebote.“ Für sie ist die Betreuung und Pflege enger Familienangehörigen und daraus entstehende Belastungen ein wichtiges Thema.

Hier wurde der neue Gesprächskreis „Auszeit für die Seele“ eingerichtet. Er wird von fachlich ausgebildeten Honorarkräften geleitet. Da auch finanziell bedürftige Menschen die Teilnahme ermöglicht wird, können die Teilnehmergebühren die Ausgaben nicht decken.

Das Projekt ist zunächst für zwei Jahre geplant, um Erfahrungen zu sammeln. Die Evangelische Stiftung unterstützt das neue Vorhaben.

 

19 Erwachsene sowie 29 Kinder und Jugendliche verbrachten vom 21. bis 26. Oktober mit Unterstützung der Evangelischen Stiftung ein erlebnisreiches Familienseminar auf dem Dünenhof in Cuxhaven-Berensch, nahe der Nordsee. Vormittags entdeckten die Kinder in einem geschützten Umfeld eigene Stärken, während sich die Eltern auf kreative Weise mit dem Seminarthema „Streitlust und Friedenssehnsucht“ auseinandersetzten. Gemeinsame Unternehmungen am Nachmittag, Lagerfeuer, Gute-Nacht-Geschichten, gemeinsames Spielen und Musizieren, Austausch über Erziehungsfragen, Nachtgebete und ein Abendmahlsgottesdienst rundeten das Programm ab.

Um das Seminar möglichst vielen – auch bedürftigen und kinderreichen – Familien zugänglich zu machen, sind die Organisatoren auf Unterstützung angewiesen.

Die Evangelische Stiftung Gütersloh schätzt dieses Projekt als besonders förderungswürdig ein und stellt dafür Mittel zur Verfügung.

Sechs Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen aus Gütersloh tauschten beim stadtweiten Projekt „GT-engagiert, der soziale Tag in deiner Stadt“ wieder die Schulbank mit einem Job im sozialen oder gewerblichen Bereich. Auch in den evangelischen Kindergärten waren sie wieder gern gesehen. Die Jugendlichen nutzen die Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln, in den Berufsalltag von Erzieherinnen und Erziehern hinein zu schnuppern und zugleich Gutes zu tun: Denn das Geld, das sie an diesem Tag verdienten, kommt jeweils zur Hälfte der eigenen Schule und sozialen Projekten der Stadt zugute. Ihre Bezahlung  übernahm die Evangelische Stiftung.

Spendenkontonummern

Allgemeine Spendenkonto Nr. 60161
Sparkasse Gütersloh BLZ 478 500 65
IBAN: DE87 4785 0065 0000 0601 61
BIC: WELADED1GT

 

Konto des Stiftungsfonds "Historische Innenstadtkirchen"814120
Sparkasse Gütersloh BLZ 475 500 65
IBAN: DE02 4785 0065 0000 8141 20 

 

Konto der Flüchtlingshilfe 773748
Sparkasse Gütersloh BLZ 4758 500 65
IBAN: DE57 4785 500 65 0000 0773 48