Aktuelles Matthaeus Archive - Seite 2 von 16 - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

Unter der Telefonnummer 05241/ 8677927  ist jede Woche eine neue Andacht der Krankenhauspfarrerin Annette Kleine am Telefon zu hören.


Das neue Angebot der Ev. Krankenhausseelsorge Gütersloh richtet sich nicht nur an Patientinnen und Patienten, sondern an alle, vor allem an die Menschen, die sich mit dem Internet schwer tun oder überhaupt lieber telefonieren.

Zu der Andacht, die zwischen 5-10 Minuten dauert (zum Tarif eines Ortsgesprächs), gibt es oft auch Kirchenmusik.
Sie ist nicht nur sonntags, sondern die ganze Woche über zu hören.

Zwei Jahre hat das Presbyterium als Leitungsgremium der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh intensiv über die zukünftige Gestalt der Kirchengemeinde beraten. Immer wieder wurden Überlegungen, Zwischenschritte und Szenarien öffentlich gemacht. Aus der Gemeinde, von Gruppen und Einzelnen, aber auch von Menschen jenseits der Kirchengemeinde kamen wertvolle Anregungen, die das Presbyterium aufgenommen und bedacht hat.

In einer Klausurtagung am 10. September 2022 hat das Presbyterium einen weiteren Schritt in Rahmen seines Zukunftsprozesses unternommen und wesentliche Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Dabei ist das Jahr 2032 im Blick. Bis dahin sollen folgende Vorhaben umgesetzt sein:

  1. Konzentration auf Schwerpunkte
  • Die Ressourcen der Evangelischen Kirchengemeinde reichen künftig nicht mehr aus, die Arbeit wie bisher an allen kirchlichen Standorten und in allen Arbeitsgebieten weiter zu führen. Statt sich in ständigem Rückzug zu erschöpfen, setzt die Evangelische Kirchengemeinde künftig Schwerpunkte für ihre Arbeit. Sie möchte das, was sie macht, gut und mit ausreichender Ausstattung tun. Dafür muss sie anderes lassen. Und: sie möchte Freiräume für kirchliche Neuaufbrüche schaffen.
  • An den kirchlichen Orten, die sie behält, wird die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh jeweils einen oder mehrere Schwerpunkte setzen und mit personalen und finanziellen Ressourcen ausstatten: An der Martin-Lutherkirche sollen Stadtkirchenarbeit und Musik einen Schwerpunkt bilden, an der Erlöserkirche in Verbindung mit dem CVJM-Haus die Konfi- und Jugendarbeit und an der Matthäuskirche die Familienarbeit.
  • An diesen kirchlichen Orten kann und soll sich dann selbstorganisiert weiteres kirchliches Leben, Gruppen und Initiativen andocken.
  • Es wird in der zukünftigen Struktur der Evangelischen Kirchengemeinde keine Gemeinderegionen mehr geben. Gleichwohl bleibt es bei einer Zuordnung von Gemeindegliedern zu Pfarrpersonen in Seelsorgebezirken.

 

2.  Aufgeben der Nutzung und Finanzierung kirchlicher Standorte

  • Die Evangelische Kirchengemeinde hat das Ziel, bis 2032 die folgenden Standorte nicht mehr in eigener Verantwortung zu nutzen und aus Haushaltsmitteln zu bezahlen: Apostelkirche, Johanneskirche, Kirche zum Guten Hirten (für die Evangeliumskirche wird überlegt, ob sie als Columbarium genutzt werden kann). Diese Entscheidung ist schmerzlich und erfordert Begleitung und Trauerarbeit der davon besonders betroffenen Menschen.
  • Was zu welchem Zeitpunkt mit den Gebäuden geschehen wird, welche Formen einer Nachnutzung möglich sind und wie Übergänge gestaltet werden: all das soll in einer Umsetzungsphase sorgfältig und im Dialog mit den Betroffenen erarbeitet werden. Dies wird der nächste Schritt im Zukunftsprozess sein. Beteiligung aus der Stadtgesellschaft ist erwünscht.

 

3. Neuaufbruch in der Bewegung zu den Menschen

  • Die Evangelische Kirchengemeinde möchte Initiativen kirchlichen Lebens in den Stadtteilen unterstützen. Orte dafür können Kindergärten, Schulen, Vereinsheime und andere Häuser sein. Eine Kooperation mit anderen Konfessionen, Religionen und Initiativen ist dabei ausdrücklich gewünscht. Ebenso die kreative Mitarbeit möglichst vieler Menschen vor Ort.

Wir freuen uns über Rückmeldungen, Fragen, Ideen im Gespräch oder  unter der mail-Adresse: zukunft@ekgt.de

Jeden Samstagen finden um 12.00 Uhr Ökumenische Friedensgebete  in der Martin-Luther-Kirche statt.


Der Krieg in der Ukraine berührt uns alle sehr. Er macht betroffen, wütend und hilflos. Wir können die Friedensbemühungen und Hilfeleistungen durch unser Gebet begleiten.

In der Martin Luther Kirche finden bis auf weiteres jeden Samstag um 12 Uhr kurze Friedensgebete (15min) statt, die von Menschen unterschiedlicher Konfessionen vorbereitet werden.

 

 

Jeden Montag und Donnerstag werden Demenzkranke von einer Fachkraft und speziell geschulten Ehrenamtlichen betreut.


Montags von 14.30 - 17.30 Uhr im Gemeindehaus der Erlöserkirche, An der Erlöserkapelle 7
Donnerstags von 14.30 - 17.30 Uhr im Matthäus-Gemeindehaus, Auf der Haar 64

 

Angehörige von Demenzkranken sind oft rund um die Uhr mit der Betreuung und / oder Pflege eines Demenzkranken gefordert. Die Belastung ist enorm und es tut gut, einfach mal einen Nachmittag für sich und seine eigenen Bedürfnisse zu haben, eine Atempause einlegen zu können und seinen Angehörigen gut versorgt zu wissen. Die Aktion Atempause möchte Angehörige entlasten und Demenzkranken ein spezielles auf ihre Fähigkeiten ausgerichtetes Programm anbieten. Die Aktion Atempause ist ein anerkanntes Betreuungsangebot, die Kosten für die Nachmittage werden von den Pflegekassen übernommen.

Das Programm eines Betreuungsnachmittags orientiert sich an den Möglichkeiten der Gäste. Ziel ist es, den Gästen einen Nachmittag der Freude und Heiterkeit zu schenken, Anregung, Entspannung und persönliche Zuwendung stehen im Vordergrund.
Viele Volkslieder und alte Schlager singen; alte, bekannte Gedichte hören, Sprichwörter ergänzen und natürlich auch Kaffee und Kuchen genießen, das schafft Wohlbefinden und Freude bei Demenzkranken. Spiele, einfache Bewegungen, kleine Spaziergänge, Erzählen von früher gehören ebenso zur Gestaltung der Betreuungsnachmittage wie das wöchentliche Thema, das ganzheitlich erschlossen wird. Sprechen wir z.B. über Kräuter, stehen Kräuter auf dem Tisch zum Riechen, Befühlen und Schmecken. Die Kräuter werden von den Mitarbeiterinnen und Gästen gehackt oder kleingeschnitten und gemeinsam wird ein Kräuterquark zubereitet, der dann natürlich auch zu Brot gegessen wird. Dabei werden viele Erinnerungen bei den Gästen geweckt. Nicht die Defizite der Erkrankten stehen im Vordergrund, sondern das, was sie noch können. In der Gruppe und in der Einzelbeschäftigung wird an die vorhandenen Fähigkeiten angeknüpft.

Die Konfessionszugehörigkeit spielt keine Rolle. Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen, und wir einen Termin zum Kennenlernen vereinbaren können.

Für weitere Informationen und Kontakt wenden Sie sich bitte an
Silke Stitz , Diakonie Gütersloh e.V. Tel.: 05241 / 9867 3520

Eine Anmeldung ist erforderlich! 
Die Kosten können von den Pflegekassen übernommen werden.

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