Aktuelles Region West Archive - Seite 2 von 17 - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

 

Verabschiedung  von Pfarrerin Erika Engelbrecht: 

Als ich am 1. September 1999 nach Gütersloh kam, hatte ich neben vielem anderem Erfahrungen aus der Erwachsenenbildung, der Studierendengemeindearbeit und der Diaspora im Gepäck. Auch wenn ich von einer Person gemaßregelt wurde, wenn ich von Siegen oder dem Münsterland erzählte, habe ich doch schnell gemerkt, wie gut ich meine Erfahrungen hier gebrauchen konnte. Dass ich es als erste Frau in der Innenstadt schwer haben würde – wie manche mir zur Begrüßung sagten - , hat sich in manchem bewahrheitet, in vielem anderen aber gar nicht:

Ich habe erlebt, dass mich viele erwarteten und - auf die Dauer der inzwischen fast 23 Jahre in der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh – habe ich mich getragen gefühlt. Besonders schön war, in dieser Stadt Schwerpunkte setzen zu können, die mir ein Herzensanliegen sind.

Ziemlich bald – wahrscheinlich nach der Presbyteriumswahl in 2000 und der Neubesetzung der Ausschüsse – habe ich im Ausschuss MOEWe (Mission, Oekumene und Weltverantwortung) mitgearbeitet. Aus ihm war seinerzeit die Initiative für den Start des Verkaufs von fairen Waren hervorgegangen, den wir jetzt am 11. Juni mit einem großen Jubiläumsfest feiern (s. S. xx). Wir sind in den vergangenen 20 Jahren im MÖWe-Ausschuss viele Themen angegangen: faire Blumen, Kork-Sammlung, Eine-Welt-Feste, Solardächer auf kirchlichen Gebäuden, … - irgendwann gesellte sich der Grüne Hahn dazu, und wir haben uns mit umweltverantwortlichem Gebäudemanagement beschäftigt. Als der Antrag an den Rat gestellt worden war, Gütersloh möge sich zur Fairtrade-Stadt entwickeln, erhielten wir die Anfrage mit zu tun. Aber auch im Bereich der Oekumene warteten Aufgaben: Der Christenrat wurde 2001 gegründet; einen spannende Zeit des sich Kennenlernens begann, bis wir gemeinsame Vorhaben begannen: die Gebetswoche für die Stadt, den Gottesdienst der Nationen als eine Aufgabe für alle Konfessionen in der Stadt zu verstehen, einen Stand auf der damaligen GÜWA, … . Auch der christlich-islamische Dialog gehört zum guten Miteinander aller in der Stadt.

Da ich ja nur für eine halbe Stelle gekommen war, ging ich der Anfrage, Religionsunterricht zu erteilen, nach, - an der Anne-Frank-Schule, später am Städtischen Gymnasium und dann auch – mit halber Stelle - am Carl-Miele-Berufskolleg. Das war eine ganz spannende Herausforderung.

Und dann kam die Zeit, dass ich mit der zweiten halben Stelle Gemeindearbeit in der Region West      unserer Kirchengemeinde gemacht habe. Daraus sind nun auch schon fast 11 Jahre geworden.

… und ich bin plötzlich ins Ruhestandsalter gekommen. Gern hätte ich bis nächstes Jahr Ostern verlängert, um den Weggang (nun) aller drei Pfarrmenschen in der Region Mitte-West zu entzerren und den Übergang, bis die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh mit dem Zukunftsprozess eine ganz andere Struktur bekommen wird, zu überbrücken. Aber das lässt die Landeskirche nicht zu.

Aber ich bleibe in Gütersloh. Ich bleibe Leiterin der Frauenhilfe Mitte, und wir können uns weiterhin  im Weltladen Gütersloh treffen, wo Dienst zu machen, ich bald mehr Zeit haben werde?!

Bleiben Sie uns gewogen: Der Laden und die Menschen in den Ländern des Südens brauchen Ihre Unterstützung!

Ihre Pfn. Engelbrecht 

    

 

 

Jeden Samstagen finden um 12.00 Uhr Ökumenische Friedensgebete  in der Martin-Luther-Kirche statt.


Der Krieg in der Ukraine berührt uns alle sehr. Er macht betroffen, wütend und hilflos. Wir können die Friedensbemühungen und Hilfeleistungen durch unser Gebet begleiten.

In der Martin Luther Kirche finden bis auf weiteres jeden Samstag um 12 Uhr kurze Friedensgebete (15min) statt, die von Menschen unterschiedlicher Konfessionen vorbereitet werden.

 

 

Jeden Montag und Donnerstag werden Demenzkranke von einer Fachkraft und speziell geschulten Ehrenamtlichen betreut.


Montags von 14.30 - 17.30 Uhr im Gemeindehaus der Erlöserkirche, An der Erlöserkapelle 7
Donnerstags von 14.30 - 17.30 Uhr im Matthäus-Gemeindehaus, Auf der Haar 64

 

Angehörige von Demenzkranken sind oft rund um die Uhr mit der Betreuung und / oder Pflege eines Demenzkranken gefordert. Die Belastung ist enorm und es tut gut, einfach mal einen Nachmittag für sich und seine eigenen Bedürfnisse zu haben, eine Atempause einlegen zu können und seinen Angehörigen gut versorgt zu wissen. Die Aktion Atempause möchte Angehörige entlasten und Demenzkranken ein spezielles auf ihre Fähigkeiten ausgerichtetes Programm anbieten. Die Aktion Atempause ist ein anerkanntes Betreuungsangebot, die Kosten für die Nachmittage werden von den Pflegekassen übernommen.

Das Programm eines Betreuungsnachmittags orientiert sich an den Möglichkeiten der Gäste. Ziel ist es, den Gästen einen Nachmittag der Freude und Heiterkeit zu schenken, Anregung, Entspannung und persönliche Zuwendung stehen im Vordergrund.
Viele Volkslieder und alte Schlager singen; alte, bekannte Gedichte hören, Sprichwörter ergänzen und natürlich auch Kaffee und Kuchen genießen, das schafft Wohlbefinden und Freude bei Demenzkranken. Spiele, einfache Bewegungen, kleine Spaziergänge, Erzählen von früher gehören ebenso zur Gestaltung der Betreuungsnachmittage wie das wöchentliche Thema, das ganzheitlich erschlossen wird. Sprechen wir z.B. über Kräuter, stehen Kräuter auf dem Tisch zum Riechen, Befühlen und Schmecken. Die Kräuter werden von den Mitarbeiterinnen und Gästen gehackt oder kleingeschnitten und gemeinsam wird ein Kräuterquark zubereitet, der dann natürlich auch zu Brot gegessen wird. Dabei werden viele Erinnerungen bei den Gästen geweckt. Nicht die Defizite der Erkrankten stehen im Vordergrund, sondern das, was sie noch können. In der Gruppe und in der Einzelbeschäftigung wird an die vorhandenen Fähigkeiten angeknüpft.

Die Konfessionszugehörigkeit spielt keine Rolle. Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen, und wir einen Termin zum Kennenlernen vereinbaren können.

Für weitere Informationen und Kontakt wenden Sie sich bitte an
Silke Stitz , Diakonie Gütersloh e.V. Tel.: 05241 / 9867 3520

Eine Anmeldung ist erforderlich! 
Die Kosten können von den Pflegekassen übernommen werden.

VERSCHOBEN - Kompasstagung fūr Schūler*innen der SEKI I vom 27. - 29. Mai 2022

Leider muss die Kompasstagung verschoben werden! Für Freitag Nachmittag wird eine kleine Zoom Beratung eingerichtet.
Nähere Informationen bei birgit.hering@ekvw.de oder per Telefon unter 0521 594‑325


Das Abi ist in Sichtweite und Du bist noch auf der Suche nach einem sinnvollen Beruf?
Melde Dich zu dieser Tagung an – wir stellen Dir eine ganze Reihe kirchlicher Berufe vor, die Du in Westfalen machen kannst:

Pfarrer*in, Diakon*in / Gemeindepädagog*in, Kirchenmusiker*in und Religionslehrer*in.

Die Evangelische Kirche von Westfalen lädt Dich ein zu einem ganzen Wochenende (vor Ort oder per Zoom) mit einer Fülle an Informationen, spannenden Begegnungen und Inspirationen für Deine berufliche Zukunft.

An drei Tagen werden (fast) alle Fragen rund um die kirchlichen Berufe beantwortet.

Hier findest Du alle Informationen über die Kompasstagung 2022


Anmeldungen möglich bis zum 21. Januar 2022 , per E-Mail an birgit.hering@ekvw.de oder per Telefon unter 0521 594‑325

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