Beide Wörter klingen ähnlich. Und auch inhaltlich gehören sie näher zusammen, als es auf den ersten Blick zu sein scheint.

Das "Denken" ist eine Leistung unseres Gehirns.
Das "Danken" eher eine Reaktion unseres Herzens.

Doch weil man uns Menschen nicht in verschiedene Teile aufteilen kann und soll, gehören Herz und Hirn in gleicher Weise zu unserer ganz eigenen Persönlichkeit. Und anstatt sie voneinander trennen zu wollen, ist es besser, sie miteinander zu verbinden.

Was dabei herauskommt, dass "Danken" und "Denken" einander ergänzen

Demm wenn ich meine Gedanken sammle und dabei erkenne, wie viel Grund zur Dankbarkeit ich habe, dann wird diese Dankbarkeit nur umso größer.

Und umgedreht: Wenn ich die Dankbarkeit des Herzens mit meinem Verstand als etwas erkenne, das nicht selbstverständlich ist, gehe ich umso aufmerksamer durchs Leben.

Und wenn ich dann mit meinen Gedanken und meinem Herzen erkenne, dass es mir eigentlich sehr gut geht - vielen anderen Menschen auf dieser Erde aber nicht - erwächst daraus der Wunsch, etwas von dem zu teilen, wofür ich dankbar bin.

Dann kommt zum "Danken" und "Denken" auch noch das verantwortliche "Handeln" dazu.

Also: "danken und denken und handeln" - "handlen und denken und danken" - "denken und handeln und danken".

Es ist gut, diese drei Möglichkeiten, die Gott in uns hineingelegt hat, nicht nur am Erntedanktag miteinander zu verbinden. Jeden Tag dürfen wir es tun und uns dabei immer wieder neu überraschen lassen, was dabei herauskommt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gesegnete Herbstzeit.
Erika Engelbrecht     Ulrich Klein