Gemeindeleben Archive - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

Die Exerzitien sind ein Angebot für Menschen, die auf der Suche danach sind, Gott in ihrem Alltag mehr Raum zu geben.

Wir verstehen sie so als Spurensuche: Wer bin ich? Was ist meine Lebensberufung? Wie kann ich meiner Herzensbewegung folgen? Wie kann ich überhaupt erst mit dieser in Verbindung kommen?

Exerzitien, was ein geistliches Üben bedeutet, wollen uns immer tiefer an das Geheimnis Gottes und das Geheimnis unserer Person heranführen.

In den Exerzitien wenden wir uns achtsam dem Erspüren unseres Leibes zu, üben  das kontemplative Gebet in der Stille und lassen uns von einer biblischen Geschichte orientieren.

Sich während vier Wochen in der Passionszeit auf diesen Weg zu begeben, bedeutet konkret:

  • ich entscheide mich verbindlich für eine Teilnahme;
  • ich bin bereit, mir täglich 20-30 Minuten Zeit zu nehmen, um mich einzuüben in Stille vor Gott und Achtsamkeit für mein Leben
  • ich treffe mich in der Zeit vom Februar bis zum 25. März 26 einmal pro Woche für knapp zwei Stunden in der Gruppe zu Austausch und gegenseitiger Stärkung, bekomme Anregungen für den Übungsweg und teile mit den anderen eine Gebetszeit der Stille
  • ich bekomme das Angebot für Einzel-Begleit-Gespräche in dieser Zeit.

Die Gruppentreffen sind jeweils am Mittwoch um 20.00 Uhr in der Matthäuskirche Gütersloh.

Wir beginnen am 25. Februar mit einem ersten Treffen. Nach diesem ersten Abend, der auch der Einführung dient, ist Gelegenheit, sich verbindlich für die Teilnahme zu entscheiden.

Termine der Exerzitien im Alltag:

Mittwoch, 25. Februar: Einführungsabend für Interessierte, auch für noch Unentschlossene, Gebetszeit der Stille

Mittwoch, 4. März: Austausch, Impulse für die 2. Woche, Gebetszeit der Stille

Mittwoch, 11. März:  Austausch, Impulse für die 3. Woche, Gebetszeit der Stille

Mittwoch, 18. März: Austausch, Impulse für die 4. Woche, Gebetszeit der Stille

Mittwoch, 25. März: Abschlussabend

Beginn jeweils: 20:00 Uhr, Ende jeweils: 21:45 Uhr

 

Information und Anmeldung:

Pfarrer Stefan Salzmann, Tel. 05241/532683, E-Mail

Dr. Susanna Matt-Windel, Tel. 05241/708271, E-Mail

Ein lebendiges Stück Tradition – das Nachtsanggeläut in der Martin-Luther-Kirche in Gütersloh.

In Gütersloh gibt es eine Besonderheit, die es deutschlandweit nur noch hier gibt: das Nachtsanggeläut. Jährlich vom Reformationstag am 31. Oktober bis zu Mariä Lichtmeß am 02. Februar ertönen die Glocken jeden Samstagabend von der Martin-Luther-Kirche in der Innenstadt und erinnern an eine jahrhundertealte Praxis, die einst in vielen Städten verbreitet war. Ursprünglich diente das Nachtsanggeläut als Signal zum Schließen der Stadttore, zum Beginn der Nachtruhe oder auch als Hinweis auf die abendliche Andacht.

Heute hat es seine ursprüngliche Funktion zwar verloren, doch es ist zu einem besonderen Klangzeichen der Stadt geworden – ein hörbares Stück Geschichte, dass bis in unsere Zeit lebendig geblieben ist.

Mit dem Nachtsanggeläut bewahrt Gütersloh ein einzigartiges kulturelles Erbe und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise.

 

Termine Nachtsanggeläut:

In Gütersloh wird das Nachtsanggeläut in der dunklen Jahreszeit zwischen dem Reformationstag am 31. Oktober und Mariä Lichtmeß am 02. Februar regelmäßig geläutet:

  • an jedem Samstagabend um 19 Uhr sowie am
  • 24.12. um 19 Uhr
  • 25.12. um 5 Uhr und um 19 Uhr
  • 31.12. um 23 Uhr

Zusatzinfo:
An jedem Advents SAMSTAG von 18.45 bis 19.00 Uhr, also eine viertel Stunde vor dem Nachtsanggeläut, adventliche Musik mit den Turmbläsern.
29.11. Bläserchor Blankenhagen
06.12. Posauenchor Stadtmitte
13.12. Bläserchor Erlöserkirche
20.12. Posaunenchor des Ev. Stifts-Gymnasiums
25.12. Bläserchor Blankenhagen

In 2025 gab es im Rahmen des Stadtjubiläums Gütersloh eine Besonderheit: Das Nachtsanggeläut wurde mit Unterstützung durch die Ev. Stiftung am 15.11.2025 um 19:00 Uhr LIVE aus dem Glockenturm in die Kirche übertragen. Bei der jährlichen Veranstaltung “Auf’n Glühwein mit den Glöcknern” konnten Sie sich mit Glühwein & Punsch - ausgeschenkt von der Stadtkirchenarbeit - ab 18:30 Uhr auf den Abend einstimmen lassen.

Die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh und das Glöckerteam sind stolz mitteilen zu dürfen, dass im Jahr 2025 das Gütersloher Nachtsanggeläut als Teil des Kulturgutes “Glockenguss und Glockenmusik” in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes im Rahmen des UNESCO-Übereinkommens aufgenommen wurde.

 

Weitere Infos dazu:  www.ekgt.de/alles-und-nichts/nachtsanggelaeut-2/

Zukunftsweisend, innovativ und nachhaltig:

Am 16. Mai 2021 sind es 15 Jahre, dass die Evangelische Stiftung Gütersloh ihre Arbeit aufgenommen hat.

Seinerzeit aus einem größeren Vermächtnis an die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh hervor gegangen, besteht die satzungsgemäße Aufgabe darin, der Kirchengemeinde Gütersloh Mittel für die Verwirklichung ihres Auftrags, Gottes Liebe zur Welt in Wort und Tat als Dienst am Menschen zu bezeugen.

Mit dem Dreiklang: Zukunftsweisend, innovativ und nachhaltig, sind die Anforderungen an Projekte definiert, die eine Förderung durch die  Evangelische Stiftung erhalten können. Arbeitsfelder, die für die komplexe kirchliche Arbeit von großer Bedeutung sind, stehen ganz oben auf der Liste potentieller Empfänger: Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, Kirchenmusik, Diakonische Aufgaben und der Erhalt der Kirchen.

Jeweils zwischen 10 und 15, insgesamt also rund 200 bis 230 Projekte wurden in 15 Jahren mit einem Gesamtvolumen von über 1,2 Mio. EUR durch die Evangelische Stiftung Gütersloh gefördert, mit breit gefächerten Verwendungszwecken: Von der regelmäßigen Zuwendung an die Kindertageseinrichtungen und die Kirchenmusik, dem Beitrag für die Durchführung von Jugendfreizeiten und Konfirmanden-Camps, Unterstützung von Musical-Produktionen, Ausstattung der Innenstadtkirchen mit Präsentationsmedien zur variantenreichen Gestaltung von Gottesdiensten oder der Platzgestaltung mit neuen Sitzbänken neben der Apostelkirche – dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Förderprogramm der Stiftung.

Die treuhänderisch verwaltete Marianne und Karl-Heinz Peters-Stiftung für bedürftige Kinder und ihre Familien sowie musikalische Arbeit und verschiedene Fonds erweitern die Möglichkeiten der Stiftung.

Einen besonderen Stellenwert hat seit 2008 die zum Jahresende aufgerufene Adventsspende: An die tausend SpenderInnen zeigen jährlich durch ihre Zuwendung ihre Verbundenheit mit Stiftung und Gemeinde. Und hier gilt wie beim allgemeinen Spendenaufkommen, dass auch kleinste Beträge sehr willkommen sind. Auch sie tragen zum großen Ganzen bei.

Um alle Angelegenheiten der Stiftung kümmert sich der ehrenamtliche Vorstand. Seit Gründung bis Anfang 2021 unter Leitung von Ute Luther. Seit März 2021 hat Joachim Martensmeier den Vorsitz übernommen und arbeitet zusammen mit Simone Loch (Stellv. Vorsitz und Finanzen), Dr. Klaus Teckentrup (Vorstand) und Dietlind Schnülle. Monika Düsing betreut das Stiftungsbüro in der Moltkestraße 10.

Das Team setzt mit Zuversicht die Arbeit fort und hofft, am Sonntag, dem 29. August, einen Gottesdienst zum Stiftungsjubiläum in der Martin-Luther-Kirche (nach-) feiern zu können.

Rückfragen an Joachim Martensmeier, Fon 0171 28 33 590

Das Team der Evangelischen Stiftung Gütersloh mit (vorn) Simone Loch und Joachim Martensmeier, (stehend) Klaus Teckentrup, Dietlind Schnülle und Monika Düsing
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