Das Gebet für Kirche an der Kante - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

Ein Signal der Hoffnung für engagierten Klimaschutz

Ungewöhnliche Bilder waren Samstagmittag auf dem Wochenmarkt am Berliner Platz zu sehen: Menschen mit gelben Schildern bewegten sich schweigend durch das Markttreiben: Zorn, Klage und Hoffnung war auf den Schildern zu lesen, ebenso Ortsnamen wie  Beverath oder Garzweiler. Andere trugen den Teil eines Altars, ein Kreuz und einen Gong. Ziel war der Platz unter den Bäumen vor der Martin-Luther-Kirche: das Gebet für Kirche an der Kante -  eine Solidaritätsandacht  mit den Dörfern und Kirchen, die vom Braunkohletagebau in Garzweiler bedroht sind.

Die geplante Kohleförderung bei Garzweiler II, im Rheinischen Revier, würde zum Abriss der dortigen Kirchen und Dörfer führen. Durch die anschließende Verstromung der Kohle, würde die Erdatmosphäre mit hohen Mengen von Treibhausgas belastet. Der Klimawandel der unseren Lebensraum unwiederbringlich zerstört, wird auf diesem Weg beschleunigt.

Die „Parents for Future“ hatten das Gebet hier in Gütersloh angeregt. Mit eindrucksvollen Texten und Momenten der Stille setzte es im Herzen der Stadt Gütersloh ebenso ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen im Braukohletagebau, wie ein Signal der Hoffnung für engagierten Klimaschutz.

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