10/09/2026 0 Kommentare
Todesursache Flucht - BUß- UND BETTAG mit Gottesdienst
Todesursache Flucht - BUß- UND BETTAG mit Gottesdienst
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Todesursache Flucht - BUß- UND BETTAG mit Gottesdienst
Jeder Mensch hat einen Namen – Gegen das Vergessen
Wie bereits in den vergangenen Jahren laden wir auch in diesem Jahr zu einer besonderen Veranstaltung ein: Am Buß- und Bettag, dem 18. November, findet in der Apostelkirche Gütersloh eine Gedenkveranstaltung für Menschen statt, die auf der Flucht gestorben sind. Menschen, deren Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem Tod endete. Menschen, die noch nicht einmal eine würdevolle Beerdigung bekommen konnten und deren Angehörige vergebens auf ein Lebenszeichen warten. Wenn statt Flüchtlingsschutz Schutz vor Flüchtlingen deutsche und europäische Politik bestimmt, Seenotretter im Mittelmeer behindert werden, statt mit ihnen für eine gute medizinische Versorgung der vorm Ertrinken geretteten Menschen zielstrebig zu kooperieren, braucht es dringend ein würdigendes Gedenken der auf ihrer Flucht gestorbenen Menschen. In den letzten 30 Jahren sind mehr als 53.000 Menschen auf der Flucht nach und in Europa gestorben, die meisten davon im Mittelmeer. Allein dieses Jahr sind es bis Juni 1000 Männer, Frauen und Kinder. Diese erschütternden Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, die Bedingungen und die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern.
Zwischen 12:30 und 18:45 Uhr werden möglichst viele Menschen die Namen der Verstorbenen, deren Auffindungsort und Todesursache, soweit bekannt, abwechselnd vorlesen, begleitet von musikalischen Darbietungen, für die wir ebenfalls wieder Mitwirkende suchen.
Um 19:00 Uhr folgt ein Gottesdienst anläßlich des Buß- und Bettages.
Wer die Veranstaltung durch Lesen oder einen musikalischen Beitrag mitgestalten möchte, kann sich bei Pfarrer Stefan Salzmann, E-Mail: stefan.salzmann@ekgt.de, oder unter veranstaltung@ekgt.de melden.
Veranstaltende: Ev. Kirchengemeinde mit AK Asyl, Christenrat, Diakonie, Caritas, Aktion Seebrücke, Amnesty International, AWO und Bündnis gegen Rechts
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