Wanderausstellung EZIDI vom 11.10.-08.11.2020 in der Martin-Luther-Kirche - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

„Was für ein schöner Morgen“, so lautet der Titel einer Wanderausstellung über die ezidische Kultur, Geschichte und Religion, die vom 11.10. – 8.11. 2020 in der Martin-Luther-Kirche zu sehen ist.

Weltweit gibt es etwa eine Million Eziden. Ihre ursprünglichen Heimatländer im Nahen Osten sind allen voran der Irak, die Türkei und Syrien. Die weltweit größte Diasporagemeinde mit rund 200.000 Menschen ist in Deutschland beheimatet. Mehrheitlich leben sie, teilweise seit Generationen, in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen sowie im Saarland, in Berlin, in Hamburg und Bremen.

Diese Ausstellung ist von und mit Ezidinnen und Eziden entwickelt worden, die seit langem in Deutschland leben. Sie gibt einen Einblick in ezidische Lebenswelten und kann das Verständnis fördern für Entwicklungen in unterschiedlichen Ländern sowie für das Leben in der Diaspora. Der Titel „EZIDI – Offene Lebenswelten“ soll anregen, das Ezidentum in einer Lebendigkeit zu betrachten, die vielfach unbekannt ist. Der poetische Zusatz „Was für ein schöner Morgen“ ist Teil eines ezidischen Morgengebetes und möchte die hoffnungsvolle Seite der uralten Kultur und Religion betonen.

Die Ausstellung wird  am 11. Oktober um 17.30 Uhr mit ezidischen Tänzen auf dem Vorplatz der Martin-Luther-Kirche eröffnet. Danach wird um 18.00 Uhr  herzlich zum ezidisch-christlichen Abendgebet, mit Musik, Texten und einführendem Vortrag über das Ezidentum von Serhat Ortac, eingeladen.

 

Flankierend zu der Ausstellung gibt es am Mittwoch, den 4. 11. um 19.30 Uhr einen Vortrag zu dem Thema „Die Rolle der Frau im Ezidentum“. Zu diesem Abend sind ausschließlich Frauen eingeladen. Die Veranstaltung wird gestaltet von Frau Nefiye Alin-Ortac und Frau Süßmuth-Wemhöner.

 

About Author

Back to top