Gemeinsam für Geflüchtete: Spendenaufruf für Begrüßungskörbe - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

Infomaterial, Schreibwaren und Haushaltsutensilien sollen das Ankommen erleichtern und ein Signal der Willkommenskultur senden

 

Gütersloh (gpr). Die Vorweihnachtszeit steht traditionell für Mitmenschlichkeit, Solidarität und das Teilen mit anderen. Werte, die in Gütersloh seit vielen Jahren gelebt werden – auch gegenüber Menschen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten zu uns kommen und hier Schutz suchen. Damit sich neu ankommende Geflüchtete von Anfang an willkommen fühlen, ruft der Arbeitskreis Asyl der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh gemeinsam mit der Stadt zu Spenden für Begrüßungskörbe auf – kleine Pakete mit wichtigen Alltagsgegenständen, die den ersten Start in Gütersloh erleichtern sollen. Dazu gehören Infomaterialien zur Orientierung in der neuen Umgebung, Schreibwaren und Malsachen für Kinder, Haushaltsutensilien, Wäschekörbe, Wäscheständer, Handtücher, Hygieneartikel und vieles mehr. Diese Präsente sollen nicht nur praktisch helfen, sondern auch ein sichtbares Zeichen der Willkommenskultur sein.

 

„Jeder Beitrag zählt“, betont Karin Elsing, Sprecherin des Arbeitskreises Asyl. „Die Begrüßungskörbe werden bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft Gütersloh von Ehrenamtlichen zusammengestellt – doch dafür benötigen wir finanzielle Unterstützung, um die Materialien einkaufen zu können.“ Henning Matthes, Beigeordneter für Familie, Jugend, Schule, Soziales und Sport bei der Stadt Gütersloh, ist begeistert von den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Geflüchteten mit ihrem Engagement das Ankommen erleichtern: „Wir als Stadt möchten uns ganz ausdrücklich beim Arbeitskreis Asyl bedanken, dass die Geflüchteten hier in ganz praktischer Form unterstützt werden und so leichter in Gütersloh Fuß fassen und ankommen können.“

 

Der Arbeitskreis Asyl engagiert sich seit vielen Jahren für eine gelebte Willkommenskultur in Gütersloh. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Gütersloh, der Flüchtlingsberatung der Diakonie, karitativen Einrichtungen sowie zahlreichen ehrenamtlich Engagierten unterstützt der Arbeitskreis Geflüchtete beim Ankommen und bei der Integration in das städtische Leben. Wie gut das gelingt, sieht Karin Elsing immer wieder: „Ich habe schon oft miterlebt, dass Menschen, die selbst als Geflüchtete zu uns kamen, schließlich auf der anderen Seite standen: Sie haben ehrenamtlich Kisten gepackt, um damit anderen Geflüchteten den Start in Gütersloh zu erleichtern.“

 

Hintergrund des Spendenaufrufs ist, dass die Stadt Gütersloh ab Januar wieder vermehrt Geflüchtete aus aller Welt aufnehmen wird, da die Notunterkunft des Landes in der Englischen Straße vollständig geschlossen wurde und die Kapazitäten der zweiten Notunterkunft am ehemaligen Flughafen stark reduziert sind. Deshalb wird die Stadt wieder vermehrt auf kommunale Unterkünfte zurückgreifen müssen, um Menschen, die Schutz suchen, eine sichere Unterkunft zu bieten.

 

Um die Materialien für die Begrüßungskörbe passend einkaufen zu können, bittet der Arbeitskreis Asyl herzlich um finanzielle Unterstützung an:

 

Ev. Kirchengemeinde Gütersloh

Stichwort: AK ASYL / Begrüßungskörbe

Sparkasse Gütersloh

IBAN: DE25 4785 0065 0000 8507 60

 

Neben einer finanziellen Spende werden auch weiterhin Ehrenamtliche gesucht, die sich langfristig in der Begleitung, Sprachförderung und Integration engagieren möchten. Jede Unterstützung – ob durch Zeit, Engagement oder Spenden – trägt dazu bei, Gütersloh als offene und solidarische Stadt zu stärken. Interessierte Ehrenamtliche melden sich gerne bei Katharina Stein unter katharina.stein@diakonie-guetersloh.de oder bei Hildegard Karhoff-Müller unter hildegard@karhoff-mueller.de.

BU: Rufen gemeinsam zu Spenden auf, um davon Materialien für die Begrüßungskörbe für Geflüchtete finanzieren zu können: (v.l.) Mohammad Aref Orfan, Ingrid Müller (beide ehrenamtlich bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft Gütersloh tätig), Karin Elsing (Sprecherin des Arbeitskreises Asyl der Ev. Kirchengemeinde Gütersloh), Marvin Hemkendreis (Flüchtlingsberater bei der Diakonie Gütersloh), Roland Thiesbrummel (Leiter des städtischen Fachbereichs Soziales) und Henning Matthes (Beigeordneter für die Bereiche Familie, Jugend, Schule, Soziales und Sport bei der Stadt). Foto: Stadt Gütersloh

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