Trauern. Klagen. Hoffnung wagen. - Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh

Orte des Innehaltens, der Stille und des Gebets in der Martin-Luther-Kirche

Die Pandemie prägt unser Leben seit vielen Monaten mit vielen Einschränkungen. Die Lage vieler Menschen ist angespannt. Die Gesellschaft ist gereizt.

Die Stadtkirchenarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh hat im zentralen Gotteshaus Güterslohs Orte eingerichtet, an denen Menschen unserer Stadt  - unabhängig von ihrer religiösen oder weltanschaulichen Orientierung - ihren Gefühlen von Trauer, Klage, Dank und Hoffnung Ausdruck verleihen können.

 

Vier Stationen sind im Altarbereich der Martin-Luther-Kirche aufgebaut, die zum Nachdenken, zur Stille und zum Gebet anregen.

Am Ort der Trauer wird der Verstorbenen gedacht: Mit dem Anzünden einer Kerze oder auch mit dem Anschrieb konkreter Namen.

Am Ort der Klage ist eine Klagemauer errichtet, in die Menschen Zettel mit ihrer persönliche Klage hineinstecken können.

Am Ort des Dankes wird unter einem Engel an die Engelbotschaft der Bibel erinnert. Mit dem Engel können Selfies aufgenommen und anschließend in den sozialen Medien gepostet werden.

Der Ort der Hoffnung nimmt das Wachstum der Pflanzen als Zeichen für die Hoffnung, die auch in schweren Zeiten in den Herzen der Menschen stark sein soll. Blütensamen sollen die Besucher*innen als Zeichen der Hoffnung mitnehmen.

Die Stadtkirchenarbeit wird demnächst noch einen Gesprächsbereich einrichten. Dort werden an bestimmten  Zeiten Seelsorger vor Ort sein und persönliche Gespräch (natürlich Corona konform) können stattfinden.

Die Orte sind zu folgenden Öffnungszeiten der Martin-Luther-Kirche zugänglich: Mittwochs, donnerstags und freitags von 14-17 Uhr und samstags von 10-14 Uhr.

Zum Vorbereitungskreis gehören Silke Hegeler, Sylvia Henselmeyer, Dr. Alexandra Schmied, Karl-Heinz Wagener und Pfarrer Michael Frentrup.

 

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