Der Dom im Dorf

Die  Martin-Luther-Kirche wurde im Jahre 1861 als zweite Kirche in der jungen Stadt Gütersloh als neugotische Hallenkirche errichtet nach den Plänen des Wuppertaler Architekten Christian Heyden. Sie bot ursprünglich etwa 1.400 Sitzplätze. Sie war Mitte des 19. Jahrhunderts der wohl größte evangelische Kirchenneubau in Westfalen.

1999 wurde sie zur "Kirche für die Stadt", in der viele herausgehobene Gottesdienste, Veranstaltungen und Konzerte unserer Gemeinde ausgerichtet werden.

Einen umfassenden Einblick in die Bedeutung der Kirche in Geschichte und Gegenwart gibt die Festschrift, die im Jahre 2011 zum 150jährigen Bestehen der Kirche erschienen ist. Sie liegt in der Kirche aus. Auf Wünsch wird sie gern kostenfrei zugesandt. Bitten klicken Sie hier!

Der Taufengel

Die Kirche verfügt als bedeutenstes Stück der Originalausstattung über einen Taufengel von Bertel Thorvaldsen. Es handelt sich um einen Zinkguss, der 1861 der Gemeinde Gütersloh zur Einweihung der neuen Kirche vom späteren Kaiser Friedrich III. als Dank für die Bewahrung bei einem Eisenbahnunglück wenige Jahre zuvor in der Nähe von Gütersloh vermacht wurde. Das Original befindet sich in Kopenhagen. 

Das Nachtsanggeläut

An der Kirche ist das in Europa wahrscheinlich einmalige Nachtsanggeläut beheimatet. Vom Reformationstag an bis Maria Lichtmeß werden die drei Glocken an Samstagen und vor hohen Feiertagen nach einer alten Liturgie aus dem Mittelalter von Hand und mit den Füßen geläutet.

Eine DVD, die in der Kirche zu kaufen ist, informiert umfassend über die Geschichte und heutige Spielweise des Nachtsanggeläutes.

Weitere Informationen zu diesem Geläut finden Sie hier!

31.10.2017

500 Jahre Reformation

Zahlreiche Veranstaltungen zum Jubiläum

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12.04.2017

Langfristige Aufgabe des Johannesfriedhofs

Präzisierter Beschluss hängt aus

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07.04.2017

Passionskonzert als Gebet

Bachchor singt Matthäuspassion von Vulpius

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