Partnerschaften
In der Kirchengemeinde Gütersloh werden mehrere Partnerschaften gepflegt:
- Tanzania (Kirchenkreis Gütersloh), weitere Informationen: www.kirchegt.de/projekte/
- Brasilien (Region Süd)
- Ghana (u.a. CVJM)
Solaranlagen auf Kirchedächern
Im Jahr 2002 wurden als Ergebnis der Aktivitäten des Ausschusses Solarenergie zwei Solaranlagen auf Gebäuden der Kirchengemeinde Gütersloh installiert.
Projekt: Kirche für Sonnen – energie für Kirche
Auf welchen Häusern wird Sonnenenergie genutzt?
- die Sonne als Wärmespender:
Auf dem Dach des Hauses des Pfarrhauses am Südring wurde eine Kollektoranlage zur Warmwasserbereitung installiert.
- die Sonne als Stromerzeuger:
Auf dem Dach des Epiphanias-Kindergartens Am Postdamm 48 wird durch eine Photovoltaikanlage Strom erzeugt und wird in das öffentliche Netz eingespeist.
An beiden Stellen wird durch eine Anzeige jeweils die aktuelle und die Gesamtleistung angezeigt. Interessierte können sich vor Ort, durch regionale Informationsveranstaltungen und bei Erika Engelbrecht (Tel.: 05241 / 212701) oder Klaus Haselbach (Tel.: 05241 / 23485-212) über die Wirkungsweise der Anlagen selbst oder auch über die Nutzungsmöglichkeiten auf eigenen Dächern informieren.
Die Kosten für beide Anlagen zusammen betragen ca. 55.000 €.
GÜWA und Michaeliswoche
Regelmäßig nimmt die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh an der GÜWA und an Veranstaltungen im Rahmen der Michaeliswoche teil.
GÜWA 2005
Bei der letzten GÜWA im Jahr 2005 war die Kirchengemeinde im Rahmen der Aktivitäten des Christenrates Gütersloh im Zelt auf der GÜWA an einem ganzen Wochenende vertreten. Weiterhin feierten die chirstlichen Kirchen und Gemeinschaften in Gütersloh am Sonntag vor Beginnn der Wirtschaftsschau einen großen ökumenischen Gottesdienst im Zelt. rund 1.000 Menschen besuchten diese liturgische Veranstaltung.
Auch der Ausschuss MÖWe beteiligte sich auf Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde an der GÜWA:
- Mit Hilfe von Puppen wurde das Thema Asyl dargestellt
- der Eine-Welt-Laden präsentierte sein Angebot und seine Köstlichkeiten
- Das Thema faire Blumen in Gütersloh wurde mit reichhaltigen Informationen präsentiert
Nicht zuletzt beteiligte sich der Ausschuss MÖWe am Michaelis-Umzug mit einen Blumenmobil und Informationen zur Kampagne "Fair-schenk Blumen" in Gütersloh.
Gütersloher Kirchentag 2005
Im Jahr 2005 fand zum 1. Mal ein Gütersloher Kirchentag statt. Von der Stadt wurden Teile eines Zeltes für das Wochenende vor der GÜWA vom 23. bis 25. September für die Kirchen Güterslohs zur Verfügung gestellt. derAusschuss MÖWe beteiligte sich am 1. Gütersloher Kirchentag mit Informationen zuseinen Aktionen: "fair-schenk Blumen" und "Korken für Kork". Mit Hilfe von Schaufensterpuppen versuchte MÖWe, Menschen aufmerksam zu machen und für Aktionen praktischer Solidarität zu interssieren.
Faire Blumen in Gütersloh
Kirchengemeinde fördert „faire“ und regionale Blumen
Die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh hat beschlossen, in ihrem Bereich entweder Blumen aus regionalem Anbau oder sozial und ökologisch verantwortlich angebaute und kontrollierte Blumen (d.h. Blumen aus dem Flower-Lable-Program) zu verwenden.
Blumen kommen oft aus „Entwicklungsländern“
Mittlerweile kommt ein großer Teil unserer Schnittblumen aus Afrika und Lateinamerika. Unter den dortigen klimatischen Bedingungen gedeihen sie prächtig, Anbau und Versand schaffen Arbeitsplätze.
Alle Beteiligten könnten also zufrieden sein, würde der Anbau dort nicht oft unter menschenunwürdigen und umweltschädigenden Bedingungen erfolgen.
Dagegen können Sie etwas tun. Es ist einfach und kostet nicht einmal mehr!
Das Flower Label Programm
Seit einigen Jahren gibt es Blumenplantagen, die z.B. nach dem „Flower Label Programm“ (FLP) arbeiten. Diese Blumenplantagen müssen strikte Kriterien einer sozial- und umweltverträglichen Produktion erfüllen. Es gibt gerechte Löhne und Sozialleistungen, Schutzkleidung und Ausbildung. Kinderarbeit ist verboten, ebenso der Einsatz besonders giftiger Pestizide. Alle diese Kriterien werden von unabhängigen Sachverständigen vor Ort kontrolliert.
In den anderen Plantagen wird weiter gespritzt. Die Frauen und Jugendlichen, die dort arbeiten, oft ohne jegliche Schutzkleidung, sind weiter gefährlichen Giften ausgesetzt und haben in der Regel keine soziale Absicherung.
Sozialverträglich und umweltschonend produzierte Blumen aus dem „Flower Label Programm“ sind auch in Gütersloher Blumenläden zu marktüblichen Preisen jederzeit verfügbar.
Weitere Informationen: Fian: Blumenkampagne
Beteiligte Blumenläden
Folgende Läden in Gütersloh führen schon jetzt Blumen aus dem Flower-Label-Programm (FLP):
a. b. Floristikwerkstätte Anette Borsum, Parkstraße
Blumen – Stender, Inh. K.-D. Brockmann, Friedhofstraße
Blumen Amtenbrink, Inh. Schnitker, Sundernstraße
Eickhoff, Grüne Ideen, Bruder-Konrad-Straße
Blumen W. Rosenow, Siegfriedstraße
Blumen Grawe, Herzebrocker Straße
Folgende Läden sind interessiert an umwelt- und sozialverträglich produzierten Blumen und möchten bei größerer Nachfrage das Sortiment ausbauen:
Lütkemeyer Floristik, G. Kerker, Steinhagener Str.
Althof Floristik, Brockhäger Str.
Stiens Blumen, Avenwedder Str.
U. Wall Floristik, Avenwedder Str.
Stand: Januar 2006
Eine-Welt-Fest 2006 - Afrika
Die Kirchengemeinde Gütersloh veranstaltete im Jahr 2006 ein Eine-Welt-Fest. Es fand am Samstag, 19. August, von 11.00 - 16.00 Uhr vor der Martin-Luther-Kirche statt und endete mit einem Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche um 17.00 Uhr.
Thematisch beschäftigte sich das Eine-Welt-Fest mit der Situation in Afrika. Motto: "Faszination Afrika - Afrika, der vergessene Kontinent"
Programm:
- Namibia-Ausstellung
Stände von:
- Tanzania-Arbeitskreis des Kirchenkreises
- Eine-Welt-Laden
- Frauenhilfe
- CVJM - kirchliche Jugend und Band
- Theater, Trommeln, Aktivitäten für Kinder und Erwachsene
- und vieles mehr!
Moderiert wurde der Tag von Andreas Vollmert, der auch für den WDR arbeitet. Er sorgte mit seiner kurzweiligen Art dafür, dass viele Informationen an die Menschen in Gütersloh weitergegeben wurden. Ihm gelang es, sehr kompetent viele Gruppen vorzustellen und ins Gespräch zu bringen.
Das Eine-Welt-Fest war sehr gut besucht. Viele Menschen kamen vom Markt auf dem Berliner Platz herüber zur Martin-Luther-Kirche.
Die vielen Besucher und Besucherinnen sorgten dafür, dass das vorbereitete Essen am frühen Nachmittag an allen Ständen zu Ende ging.
Link zu Fotos vom Eine-Welt-Fest.
Eine-Welt-Laden Gütersloh
Weg frei für Fairen Handel in Gütersloh
Der Ort für die besonderen Waren in Gütersloh: Kirchstraße 14 (Alter Konfirmandensaal)
Fairer Handel
... ist eine Partnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel mit einem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung strebt.
Das heißt konkret:
Fairer Preis für harte Arbeit:
Fair ausgehandelte Preise für ihre Produkte ermöglichen den Produzierenden in "Entwicklungsländern" ein besseres Einkommen.
Kein Zwischenhandel:
Fair-Handels-Organisationen beziehen die Produkte direkt von den Produzierenden, die demokratisch organisiert sind.
"Premium" für soziale Projekte:
Gewinne werden investiert in soziale Projekte, z.B.: Schulbesuch für Kinder statt ausbeuterischer Kinderarbeit.
Transparenz:
Die Waren und die Projektpartner unterliegen strengen Kontrollen; Produktion und Handel sind nachvollziehbar. Einige Produktgruppen werden mit dem Transfair-Siegel gekennzeichnet.
Information:
Die Information über die Produkte und die Produzierenden sind so wichtig wie der Verkauf.
Das Transfair-Siegel steht für hochwertige Qualität, Einhaltung sozialer Kriterien und umweltschonende Produktion.
FAIRTRADE - EINE IDEE HAT ERFOLG:
Rund eine Million Kleinbauern und Arbeiter sowie ihre Familien in 49 Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien profitieren bereits vom Fairen Handel. Der faire Handel baut eine Brücke zwischen den Produzierenden in den Entwicklungsländern und den Konsumierenden in Europa und verhilft so Schritt für Schritt zu mehr Gleichgewicht zwischen Nord und Süd.
Der Faire Handel hat sich in den letzten rund 30 Jahren nicht nur in Deutschland sehr erfolgreich entwickelt und bietet in Weltläden und Supermärkten hochwertige Qualitätsprodukte an.
Haben Sie die fairen Alternativen schon probiert? Der Eine Welt Laden hält eine reichhaltige Warenpalette für Sie bereit.
Weg frei für Fairen Handel in Gütersloh!
Wir feierten mit Ihnen im Jahr 2005 10 Jahre Eine-Welt-Laden!
Machen auch Sie den Weg frei für solidarisches Handeln. Durch bewussten Konsum bauen Sie mit an einer menschenwürdigeren und ökologischeren, gerechteren und friedlicheren Welt - und tun Ihrer Gesundheit etwas Gutes.
Hier finden Sie uns:
Kirchstraße 14 (Alter Konfirmandensaal)
Neben der Diakonie
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch und Samstag 10.00 - 13.00 Uhr
Aktion: Korken für Kork
... werden jetzt auch in der
Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh gesammelt!
Ihre Korken sind zu schade für den Müll!
Den Wertstoff "Kork" sammeln und wiederverwerten reduziert das Müllaufkommen.
Kork ist ein Naturprodukt, ideal zur Wärme- und Schallisolierung.
Kork-Recycling vermindert den drohenden Raubbau an der Korkeiche.
Kork-Recycling schafft Arbeitsplätze in einer Werkstatt für Behinderte.
Seit vielen Jahren werden daher in den Hanauerland Werkstätten der Diakonie Kork Flaschenkorken recycelt. Kork-Schrot aus den Werkstätten für Behinderte wird als biologische Wärme- und Schalldämmung verwendet. Dieses Granulat "RecyKORK®" findet auch bei Lehmbausystemen Anwendung (weitere Informationen finden Sie im Internet: Diakonie Kehl-Kork - Korkprojekt).
Dieses aus vieler Hinsicht sehr förderungswürdige Projekt wird nun auch die Evangelische Kirchengemeinde Gütersloh aktiv unterstützen.
In allen Regionen wurden Sammelstellen für Ihre Korken eingerichtet. Sie finden Sammeltonnen in den Gemeindezentren und Kindergärten.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Erika Engelbrecht (Telefon: 21 27 01) oder die Mitglieder des Ausschusses MÖWe (Mission,
Ökumene und Weltverantwortung).






